Entwicklung einer neuen Mühle-Uhr

Wie unsere Marinechronometer sind auch unsere Armbanduhren Instrumente zur Zeitmessung. Deshalb sehen sie auch so aus, wie sie aussehen: geradlinig, schnörkellos und schlicht. Nur so kann die Uhrzeit mit einem Blick abgelesen werden. Darin sehen wir die elementare Aufgabe einer Uhr, hinter der alle anderen Funktionen zurückzustehen haben.
Aus diesem Grund konzentrieren wir uns bei der Entwicklung unserer Zeitmesser auf deren Ablesbarkeit, Zuverlässigkeit und Präzision. Die Entwicklung einer neuen Uhr beginnen wir mit der Gestaltung des Zifferblatts. Wichtig ist dabei vor allem der Einsatzzweck, für den die Uhr bestimmt ist. Davon machen wir es abhängig, ob wir eine zentrale oder dezentrale Sekundenanzeige, polierte oder nachleuchtende Indizes, arabische oder römische Ziffern verwenden.

Aber auch das Gehäuse muss in diese Überlegungen einbezogen werden: Wie breit ist die Lünette? Wie ist der Übergang zwischen Gehäuse und Armband? Wie dick darf die Uhr sein? Welchem Wasserdruck muss sie standhalten? Wir von Nautische Instrumente Mühle-Glashütte überlassen nichts dem Zufall, um die perfekte Ablesbarkeit und Funktionalität unserer Zeitmesser sicherzustellen.
Besondere Bedeutung kommt natürlich dem Uhrwerk zu. Daher entwickeln wir viele Bauteile selbst, die für die Präzision unserer Uhren wichtig sind: wie etwa unsere Spechthalsregulierung. Neben der Passgenauigkeit aller Teile kommt es bei der Ganggenauigkeit nämlich entscheidend auf die Regulierung nach der Montage an.
