Einen Tick familiärer

Wie eine Mühle-Uhr entsteht

Präzision gehört bei uns nicht nur zur Familientradition, sie bestimmt unser gesamtes Handeln: Schon in der Teilefertigung werden alle Werkstücke bis auf einen tausendstel Millimeter genau hergestellt, mit ruhiger Hand und prüfendem Auge werden sie in der Finissage aufs Feinste vollendet und in der Montage schließlich zu einem genau gehenden Uhrwerk montiert. So wird jede Uhr in liebevoller Handarbeit in einer Vielzahl von Arbeitsschritten gefertigt.

Wie eine Mühle-Uhr aussehen muss

Design

Wie unsere Marine-Chronometer und Schiffsuhren sind auch unsere Armbanduhren Instrumente zur Zeitmessung – und so konzentrieren wir uns bei der Entwicklung neuer Zeitmesser auf die drei nautischen Tugenden: Präzision, Zuverlässigkeit und gute Ablesbarkeit. Genau deshalb sehen unsere Uhren auch so aus, wie sie aussehen: geradlinig, schnörkellos und schlicht. Nur so kann die genaue Uhrzeit mit einem Blick abgelesen werden. Darin sehen wir die elementare Aufgabe einer Uhr, hinter der alle anderen Funktionen zurückzustehen haben. Die Gestaltung der Zifferblätter, Zeiger und Gehäuse ist daher weitgehend Chef-Sache: Denn unsere Uhren werden von einem kleinen Design-Team rund um Thilo Mühle im eigenen Haus entworfen.

Was ein Mühle-Uhrwerk auszeichnet

Konstruktion

In einem Familienunternehmen liegt auch die Entwicklung neuer Uhrwerke größtenteils in der Hand der Familie. Welche Komplikationen sind für eine Mühle-Uhr sinnvoll? Welche Eigenschaften muss ein Uhrwerk haben? Das kann ein „Mühle“ immer noch am besten beurteilen. Und so entwickelt die Familie gemeinsam mit unseren Konstrukteuren immer wieder besondere neue Uhrwerke und Komplikationen.

Warum wir Werkteile selbst fertigen

Teilefertigung

An die Qualität und Präzision eines Uhrwerkes stellen wir höchste Ansprüche. Deshalb fertigen wir Bauteile für unsere Armbanduhren selbst. Auf hochmodernen CNC-Bearbeitungszentren können wir die von uns entworfenen Bauteile auf den tausendstel Millimeter genau herstellen.

 

Diese werden anschließend in Handarbeit zu einem montagefertigen Werkteil weiterverarbeitet und dabei in jedem Schritt genau überprüft, damit sie exakt unseren Vorstellungen entsprechen. Das ergibt sich schon aus unserer Tradition. Immerhin war es Robert Mühle, der ab 1869 Messgeräte für die Glashütter Uhrenindustrie fertigte.

Auf einen tausendstel Millimeter genau

Fertigung im CNC-Bearbeitungszentrum

Mit unseren CNC-Bearbeitungszentren fertigen wir Platinen, Brücken, Kloben und andere Flachteile für unsere Uhrwerke.

Mit über 40.000 Umdrehungen pro Minute bohrt sich der Fräskopf dabei in den Messinggrundträger. Die dabei entstehende Hitze wird mit speziellem Schneid- und Schmieröl gekühlt. Gleichzeitig entfernt die Flüssigkeit abgetragene Späne vom Werkteil.

Erst produzieren, dann prüfen

Vorbereitung zur Weiterverarbeitung

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Nach der Fertigung werden die Rohlinge ausgelöst und für die Weiterverarbeitung in der Finissage vorbereitet.

Dazu gehört in Stichproben auch das Vermessen der gerade produzierten Rohlinge, damit bei der späteren Montage alle Teile des Uhrwerks perfekt miteinander harmonieren.

Warum ein tausendstel Millimeter nicht genau genug ist

Finissage

Auch wenn wir Teile auf unseren CNC-Bearbeitungszentren bis auf einen tausendstel Millimeter genau herstellen – ohne die kundige Hand unserer Finisseure könnten wir keine genau gehende Uhr fertigen. Im ersten Arbeitsschritt wird jedes Werkstück von Hand entgratet und anschließend, in mehreren Arbeitsschritten, mit einer eigens ihm zugedachten Finissierung vollendet.

 

Alle Arbeiten dienen zunächst einmal dem Ziel, unsere Zeitmesser präziser und zuverlässiger zu machen. Damit erfüllen die Verzierungen nicht nur ästhetische, sondern vor allem auch funktionale Ansprüche. Funktionale Ästhetik nennen wir das.

Ebenso schön wie funktional

Polituren

Alle beweglichen Teile in einem Uhrwerk unterliegen einem gewissen Verschleiß – aber umso weniger, je reibungsloser das Räderwerk läuft. Deshalb werden Metalloberflächen verdichtet, gehärtet und poliert.

Die Polituren verschaffen der Oberfläche von Hebeln und Federn dabei mehr Dichte und Spannung: zugunsten einer höheren Genauigkeit.

Farbspiel

Gebläute Schrauben

Auch die reizvolle Farbe gebläuter Schrauben hat einen funktionalen Grund. Denn das Bläuen, auch Anlassen genannt, bietet zusätzlichen Schutz vor Korrosion. Beim Bläuen werden die Schrauben auf 300° Celsius erhitzt, wodurch sie ihre schöne blaue Farbe erhalten.

Dekorativ

Glashütter Schliffe

Neben funktionalen Veredelungen kommen bei uns auch Schliffe zum Einsatz, die wir aus traditionellen Gründen zur Verschönerung des Uhrwerks ver­wenden, wie zum Beispiel den Glashütter Sonnenschliff. Diese Schliffe werden von Hand aufgebracht und machen jede Uhr zu einem Einzelstück. Früher hatten auch sie eine bestimmte Funktion: damit wurden Bearbeitungs­spuren beseitigt, die beim manuellen Aussägen oder Bohren der Teile entstanden.

Warum unsere Uhren immer etwas vorgehen

Montage und Regulierung

Bei unseren Uhrmachern kommt ein Uhrwerk aus den besten Händen. Denn wir sehen in jedem unserer Uhrwerke ein Individuum und behandeln es auch so. Bei der Montage fügen unsere Uhrmacher die einzelnen Bauteile zunächst zu verschiedenen Baugruppen zusammen, die dann zu einem kompletten Uhrwerk montiert werden.

Hör mal wer da hämmert

Spechthalsfeinregulierung

Die patentierte Spechthalsregulierung ist eine Weiterentwicklung der bekannten Glashütter Schwanenhals-Feinregulierung. Dank ihrer speziellen Form, die dem Kopf eines Spechtes gleicht, ist sie besonders stoßsicher. So ermöglicht sie nicht nur die feinfühlige Regulierung einer Uhr, sie macht eine Mühle-Uhr auch besonders stoßsicher.

Krönender Abschluss

Montage des Mühle-Rotors

Der krönende Abschluss der Montage unserer Automatikwerke ist das Anbringen des Rotors. Er besteht aus der Schwungmasse und einem Mittelsegment, das mit dem Mühle-Logo graviert und dem Glashütter Sonnenschliff dekoriert ist.

Ist die Befestigungsschraube mit einem genau definierten Drehmoment festgezogen, ist das Uhrwerk bereit für die Reglage.

Aufwändige Regulierung

Prüfung in sechs Lagen

Nachdem ein Uhrwerk fertig montiert ist, überprüfen wir seinen Gang auf der Zeitwaage in allen sechs Lagen – d.h. in jeder Position, die eine Uhr an Ihrem Arm einnehmen kann. Dabei wird das Vor- oder Nachgehen des Uhrwerks exakt gemessen und festgehalten. Danach regulieren unsere Uhrmacher das Uhrwerk so ein, dass die Gangabweichung insgesamt am geringsten ist.

Ein Plus an Höflichkeit

Hauseigene Reguliervorgabe

Wir regulieren jede Uhr so, dass ihre Gangwerte zwischen 0 bis max. 8 Sekunden pro Tag und damit leicht im Plus liegen. Die aufwändige Regulierung orientiert sich zum einen an der Chronometernorm und zum anderen an einer internen Richtlinie: Denn es gehört zur Philosophie unseres Hauses, dass der Träger einer Mühle-Uhr nicht aufgrund seiner Uhr zu spät kommen soll.

Wie penibel Uhrmacher sein können

Endkontrolle

Nachdem das Uhrwerk fertig reguliert ist und seine Funktionen noch einmal komplett überprüft wurden, wird es eingeschalt: das heißt Zifferblatt und Zeiger werden aufgesetzt und alles gemeinsam ins Gehäuse eingesetzt.

 

Jetzt ist die neue Mühle-Uhr bereit für die große weite Welt. Fast jedenfalls. Denn bevor eine Uhr unser Haus verlässt, muss sie ihre Qualitäten noch in einer minuziösen Endkontrolle unter Beweis stellen. Fast eine ganze Woche lang testen unsere Uhrmachermeister den Zeitmesser unter anderem auf seine Ganggenauigkeit, Wasserdichtheit und makellose Schönheit.

Gute Gangwerte

Überprüfung der Uhr auf der Zeitwaage

Während bei der Regulierung das Uhrwerk in sechs Lagen überprüft wurde, wird in der Endkontrolle die komplette Uhr getestet.

Nautische Tugend

Wasserdichtheitsprüfung

Die Überprüfung der Wasserdichtheit ist uns natürlich besonders wichtig. Dazu wird jede Uhr einem Überdruck ausgesetzt. Mit hochsensiblen Messgeräten können wir dabei selbst kleinste Fehler feststellen.

Alle Tests bestanden. Fast!

Abschließende Montage des Armbandes

Wenn eine Mühle-Uhr in der Endkontrolle alle Prüfungen bestanden hat, erfolgt die Montage des Armbandes. Doch selbst danach nehmen wir noch eine abschließende Sichtprüfung vor. Dann wird die Uhr in ihr Etui verpackt und wir wünschen Ihnen viel Freude daran.

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Aktuell begrüßen wir Sie gern auch wieder bei uns im Haus. Unsere Maßnahmen richten sich dabei stets nach den geltenden Hygiene- und Infektionsschutz-Verordnungen. Dafür bitten wir um Verständnis. Natürlich sind wir weiterhin für Sie erreichbar und freuen uns auf Ihre Fragen rund um unsere Zeitmesser und Service-Leistungen.

Wer übernimmt den Service an meiner Mühle-Armbanduhr?

Sie haben die Möglichkeit Ihre Uhr kompetent bei einem Fachhändler in Ihrer Nähe warten zu lassen oder die Uhr zu uns nach Glashütte einzusenden. Wenn Sie einen Service in Glashütte wünschen, können Sie Ihre Uhr direkt zu uns ins Werk bringen oder mit dem Vermerk „Service” per Post an uns senden. Bitte nehmen Sie vorab Kontakt mit uns auf. Wir informieren Sie gerne rund um unsere Service-Leistungen und den sicheren Versand Ihrer Mühle-Uhr oder senden Ihnen einen Retourenschein zu.

Wo finde ich technische Informationen zu meiner Mühle-Armbanduhr?

Die wichtigsten technischen Informationen zu Uhren aus unserer aktuellen Kollektion finden Sie auf unserer Website unter Uhren > Kollektion > Modell. Auch in der Bedienungsanleitung zu Ihrer Uhr finden Sie die technischen Daten Ihres Modells. Sollten Sie darüber hinaus Fragen, vor allem auch zu älteren Modellen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt
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