Funktions- und Werterhalt

Trage- und Pflegetipps für Ihre Mühle-Uhr

Die Armbanduhren von Nautische Instrumente Mühle-Glashütte zeichnen sich nicht nur durch größtmögliche Präzision aus, sondern auch durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit. Das beste Beispiel dafür ist der S.A.R. Rescue-Timer, der nun fast 20 Jahre bei den Seenotrettern im Dienst ist. Wie jede mechanische Uhr freut sich aber auch eine zuverlässige Mühle-Uhr hin und wieder über etwas Aufmerksamkeit. Hier finden Sie einige Tipps, mit denen Sie die Funktion und den Wert Ihrer Mühle-Uhr einfach und dauerhaft erhalten können.

Nautische Tugend

Wissenswertes zur Wasserdichtheit

Aufgrund der nautischen Wurzeln unseres Unternehmens legen wir auf die Wasserdichtheit unserer Armbanduhren besonderen Wert. So sind alle Mühle-Uhren der aktuellen Kollektion mindestens bis 5 bar wasserdicht – und können beim Händewaschen oder bei Regen unbesorgt getragen werden. Darüber hinaus achten wir bei unseren Angaben zur Wasserdichtheit darauf, unseren Uhren immer eine gewisse Sicherheitsreserve mitzugeben. Denn Uhrengehäuse setzen sich aus zahlreichen Materialien zusammen, die sich bei verschiedenen Temperaturen unterschiedlich verhalten können. Dies ist zum Beispiel bei einem Sprung ins Wasser zu berücksichtigen – vor allem wenn sich die Uhr beim vorherigen Sonnenbaden erwärmt hat und im Wasser deutlich abgekühlt wird. Denn dabei muss die Uhr nicht nur den Druck beim Auftreffen aufs Wasser aushalten, sondern zusätzlich auch noch den Unterdruck durch die Abkühlung.

Inklusive Sicherheitsreserve

Uhren zum Schwimmen und Tauchen

Zum Schwimmen sind Uhren ab einer Wasserdichtheit von 10 bar geeignet – wie zum Beispiel alle Teutonia oder 29er Modelle. Zum Tauchen darf es hinsichtlich Druckfestigkeit noch etwas mehr sein: laut DIN 8310 sind mindestens 20 bar nötig. Unsere nautischen Armbanduhren wie beispielsweise der Sea-Timer BlackMotion oder die ProMare mit 30 bar Druckfestigkeit sind demnach bestens für alle Über- und Unterwassersportarten geeignet.

Leichte Brise
5 bar
Händewaschen, Wasserspritzer
Wind- und Wetter
10 bar
Duschen, Baden, Schwimmen
Sturm- und Tiefsee
30 bar
Tauchen, Schnorcheln
Absolut empfehlenswert

Regelmäßige Überprüfung der Wasserdichtheit

Die Angaben zur Druckfestigkeit bzw. Wasserdichtheit gelten jeweils für fabrikneue Uhren. Im Laufe der Zeit kann die Wasserdichtheit z.B. durch Stöße beeinträchtigt werden. Aber auch durch Sonneneinstrahlung, Kosmetika und chemische Reaktionen mit Kleber oder Farbe können Dichtungen wasserdurchlässig werden. Deshalb empfehlen wir, eine Uhr alle 1-2 Jahre auf ihre Wasserdichtheit prüfen zu lassen.

Naturprodukt

Lederarmbänder sind wasserscheu

Lederarmbänder sollten generell vor Wasser geschützt werden, damit sie ihre Form und Schönheit lange Zeit beibehalten. Unsere Juchtenlederbänder sind durch ihre besondere Verarbeitung zwar wasserabweisend und für Outdoor-Aktivitäten damit bestens geeignet – beim Schwimmen und Surfen sollten sie dennoch nicht getragen werden. Dies gilt ebenfalls für unsere Textil- oder Velourslederbänder. Da es sich um Naturprodukte handelt, reagieren diese stärker auf Umwelteinflüsse.

Gut abspülen

Reinigung nach dem Kontakt mit Chlor- oder Salzwasser

Nach dem Schwimmen oder Tauchen – ob im Meer oder im Pool – sollte eine Uhr gründlich mit Leitungswasser abgespült werden. Dies ist auch nach dem Segeln oder Surfen zu empfehlen. Prüfen Sie davor – wie vor jedem Gebrauch im Wasser – bitte, ob sich die Krone in der richtigen Position befindet. Bei Uhren mit nicht verschraubbarer Krone ist dies die Kronenposition (0), in der die Krone direkt am Gehäuse anliegt; bei Uhren mit verschraubbarer Krone muss dies handfest mit dem Gehäusetubus verschraubt sein. Nur damit ist die Wasserdichtheit der Uhr gewahrt.

Sicherheits-Feature für Sportuhren

Die verschraubbare Krone

Zuerst möchten wir hier mit einem Mythos aufräumen: Für die Wasserdichtheit einer Uhr ist es nicht entscheidend, ob sie eine verschraubbare Krone oder eine nicht verschraubbare Steckkrone besitzt. Auch Handaufzugsuhren, die im Allgemeinen nicht mit Schraubkronen ausgestattet sind, können bis 10 bar wasserdicht sein.

Was in beiden Fällen jedoch sehr wichtig ist: Um die Wasserdichtheit einer Uhr zu wahren, muss sich die Krone immer in Kronenposition (0) befinden. Bei einer Uhr mit verschraubbarer Krone, muss diese handfest mit dem Gehäuse verschraubt sein, eine Steckkrone muss ganz ins Gehäuse eingedrückt sein.

Wenn eine Uhr mit nicht verschraubter oder gezogener Krone z.B. beim Händewaschen getragen wird, kann die Krone unbeabsichtigt zur Seite gedrückt werden. Dadurch würde die Welle die Dichtung zur Seite drücken und es kann Wasser eindringen. Dies könnte auch bei einem sehr heftigen Stoß gegen eine Steckkrone geschehen. Daher werden vor allem Sportuhren mit Schraubkronen ausgestattet. Wenn diese angestoßen wird, sitzt sie durch die Verschraubung absolut sicher.

Hohe Präzision

Wissenswertes zum Gangverhalten

Mühle-Uhren sind Instrumente zur Zeitmessung. Ein Instrument besitzt eine bestimmte Funktion und muss sich im täglichen Gebrauch bewähren. Das gilt für eine Mühle-Uhr in besonderem Maße. Sie will und kann täglich getragen werden. Jede Mühle-Uhr ist dabei robust genug für einen sportlich-aktiven Lebensstil – sei es die elegante Teutonia oder die sportliche ProMare. Damit sie für jedes Abenteuer zu haben sind, geben wir ihnen ganz bestimmte Eigenschaften mit: die nautischen Tugenden der Präzision, Robustheit und guten Ablesbarkeit. Hohe Robustheit ermöglicht unsere besonders stoßsichere Spechthals-Regulierung. Einfache Ablesbarkeit garantieren geradlinige Zifferblätter, auf denen die Zeit auf den ersten Blick erkennbar ist. Für beste Präzision sorgt schließlich unsere aufwändige Regulierung in sechs Lagen.

Gangtoleranz

Die Präzision mechanischer Uhren

Dass mechanische Uhren eine gewisse Gangtoleranz aufweisen, ist normal. Schwankende Temperaturen, der Spannungszustand der Aufzugsfeder oder die Position (Lage), in der eine Uhr abgelegt wird, können sich auf ihren Gang auswirken. Besonders in der achtwöchigen Einlaufphase einer neuen Uhr können jedoch Schwankungen im Gang auftreten. Erst nach dieser Zeit sollte die tägliche Abweichung vom Fachmann gemessen und die Uhr ggf. nachreguliert werden.

Ein Plus an Höflichkeit

Regulierung in sechs Lagen

In unserer Manufaktur reguliern wir unsere Armbanduhren in 6 Lagen – d.h. in jeder Position, die eine Uhr an Ihrem Arm einnehmen kann. Bei der Regulierung wird jede Uhr so eingestellt, dass ihre Gangwerte zwischen 0 bis max. 8 Sekunden pro Tag und damit leicht im Plus liegen. Die aufwändige Regulierung orientiert sich zum einen an der Chronometernorm und zum anderen an einer internen Richtlinie: Denn es gehört zur Philosophie unseres Hauses, dass der Träger einer Mühle-Uhr nicht aufgrund seiner Uhr zu spät kommen soll. Lieber etwas zu früh – das ist höflicher.

Am liebsten am Arm

Aufbewahrung einer Mühle-Uhr

Der Ort, an dem sich Ihre Mühle-Uhr am wohlsten fühlt, ist Ihr Handgelenk. Dort werden unsere Automatikuhren bei jeder Bewegung mit der nötigen Aufzugsenergie versorgt und durch die Körperwärme immer auf Betriebstemperatur gehalten. Wenn eine Uhr nur selten getragen wird, sollte sie am besten in ihrem Etui aufbewahrt werden, wo sie zum Beispiel vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Bei längerer Lagerung empfiehlt es sich, die Uhr ein- bis zweimal im Monat komplett von Hand aufzuziehen und ablaufen zu lassen, damit die verschiedenen Öle und Fette immer richtig im Uhrwerk verteilt sind.

Stilvoll und komfortabel

Aufbewahrung in einem Uhrenbeweger

In einem Uhrenbeweger können Sie eine Automatikuhr sehr komfortabel aufbewahren, da er für das regelmäßige Aufziehen einer Uhr sorgt. Je nach Uhrwerk sind dabei bestimmte Einstellungen vorzunehmen, damit Ihre Uhr optimal aufgezogen wird:
MU 9408, MU 9413 und MU 9419: Unsere Chronographenwerke sind einseitig aufziehende Werke. Der Uhrenbeweger muss so eingestellt werden, dass er die Uhr im Uhrzeigersinn bzw. rechtsdrehend bewegt, wenn Sie auf das Zifferblatt blicken. Umdrehungen pro Tag: 750.
Selitta, Version Mühle: SW 200/220/221/240/260/290/330/400 sind beidseitig aufziehende Werke. Der Uhrenbeweger kann rechts- oder linksdrehend, am besten jedoch beidseitig drehend eingestellt werden. Umdrehungen pro Tag: 725.
ETA, Version Mühle: ETA 2671/2824/2836/2892/2893/2895 sind beidseitig aufziehende Werke. Der Uhrenbeweger kann rechts- oder linksdrehend, am besten jedoch beidseitig drehend eingestellt werden. Umdrehung pro Tag: 650

Wer hat an der Uhr gedreht

Hinweise zur Gangreserve

Die Angabe zur Gangreserve einer Mühle-Uhr bezieht sich auf die verbleibende Gangdauer nachdem die Uhr voll aufgezogen ist. Unser Chronographenwerk beispielsweise verfügt nach Vollaufzug über eine Gangreserve von 48 Stunden. So lange kann ein Mühle-Chronograph unbewegt abgelegt werden bis die Uhr stehen bleibt. Wenn der Uhr nicht genug Bewegungsenergie zugefügt wurde und sie dadurch nicht voll aufgezogen war, bleibt sie entsprechend früher stehen. Die volle Gangreserve wird erreicht, wenn die Uhr bei durchschnittlicher Bewegung täglich mindestens 10 Stunden getragen wird. Um ein Stehen-bleiben zu vermeiden, kann das Uhrwerk auch von Hand aufgezogen werden. 20-30 Umdrehungen der Krone in Aufzugsstellung reichen aus, um die volle Gangreserve zu erreichen.

Angemessene Trageweise

Wissenswertes in Sachen Robustheit und Zuverlässigkeit

Unsere Armbanduhren zeichnen sich nicht nur durch größtmögliche Präzision aus, sondern auch durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit. Vor allem dank der patentierten Spechthalsregulierung können unsere Uhren gelegentliche Erschütterungen gut verkraften. Dennoch besteht ein mechanisches Uhrwerk aus vielen kleinen Bauteilen, die auf Stöße, Hitze und Kälte oder andere Umwelteinflüsse unterschiedlich reagieren. Hier finden Sie einige wertvolle Tipps zum schonenden Gebrauch Ihrer Mühle-Uhr.

Mindestabstand

Elektrische Geräte und Magnetismus

Magnetische Felder sind nicht nur in der Nähe eines Magneten vorhanden – sondern überall dort, wo elektrischer Strom fließt. Natürlich können Sie Ihre Mühle-Uhr tragen, wenn Sie in der Straßenbahn fahren, mit der Bohrmaschine ein Loch in die Wand bohren oder Ihren Radiowecker einstellen: Das alles macht Ihrer Mühle-Uhr nichts aus. Trotzdem sollten Sie die Uhr beispielsweise nicht auf dem Lautsprecher Ihrer HiFi-Anlage oder auf anderen elektrischen Geräten ablegen. Vor allem sollten Sie Ihre Uhr nicht bei medizinischen Untersuchungen im Kernspin- oder Magnetresonanz-Tomographen (MRT) tragen, da hier sehr starke magnetische Felder erzeugt werden.

Robust, aber nicht unkaputtbar

Stöße und Erschütterungen vermeiden

Ein mechanisches Uhrwerk besteht aus vielen kleinen Hebeln und Schrauben, Zahnrädern und Trieben, die mit geringsten Toleranzen zusammenwirken. Stöße und Erschütterungen können die Funktion eines so feinen Mechanismus beeinträchtigen. Vermeidbare und gerade regelmäßige Stöße – wie zum Beispiel beim Holz hacken – sollte man daher auch einer Mühle-Uhr ersparen: selbst wenn sie eine gelegentliche Erschütterung dank unserer patentierten Spechthalsregulierung gut verkraften kann. So kann man nicht nur die vielen kleinen Bauteile im Uhrwerk schonen, sondern auch das Gehäuse vor unschönen Kratzern bewahren.

Temperaturschock

Ablage auf heißen oder kalten Oberflächen

Wenn Sie Ihre Uhr über Nacht nicht tragen, sollten Sie sie möglichst nicht auf kalten Stein-, Glas- oder Metallflächen ablegen. Auch Orte, an denen sehr hohe Temperaturen herrschen, sind nicht der richtige Aufbewahrungsort für eine mechanische Uhr. Wenn Sie Ihre Uhr während einer längeren Autofahrt ablegen möchten, sollten Sie sie z.B. nicht auf dem Armaturenbrett aufbewahren.

As bright as night

Präzise ablesbar, wenn andere im Dunkeln tappen.

S.A.R. Rescue-Timer LUMEN
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Gibt es Einschränkungen wegen Covid-19?

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Corona-Eindämmung und der geltenden Hygiene- und Infektionsschutz-Verordnungen können wir derzeit leider keine Besucher in unserem Haus empfangen. Dafür bitten wir um Verständnis. Natürlich sind wir weiterhin für Sie erreichbar und freuen uns auf Ihre Fragen rund um unsere Zeitmesser und Service-Leistungen.

Wer übernimmt den Service an meiner Mühle-Armbanduhr?

Sie haben die Möglichkeit Ihre Uhr kompetent bei einem Fachhändler in Ihrer Nähe warten zu lassen oder die Uhr zu uns nach Glashütte einzusenden. Wenn Sie einen Service in Glashütte wünschen, können Sie Ihre Uhr direkt zu uns ins Werk bringen oder mit dem Vermerk „Service” per Post an uns senden. Bitte nehmen Sie vorab Kontakt mit uns auf. Wir informieren Sie gerne rund um unsere Service-Leistungen und den sicheren Versand Ihrer Mühle-Uhr oder senden Ihnen einen Retourenschein zu.

Wo finde ich technische Informationen zu meiner Mühle-Armbanduhr?

Die wichtigsten technischen Informationen zu Uhren aus unserer aktuellen Kollektion finden Sie auf unserer Website unter Uhren > Kollektion > Modell. Auch in der Bedienungsanleitung zu Ihrer Uhr finden Sie die technischen Daten Ihres Modells. Sollten Sie darüber hinaus Fragen, vor allem auch zu älteren Modellen haben, sprechen Sie uns gerne an.

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